Testament und Erbvertrag

Um sicherzugehen, dass Ihr Nachlass in die richtigen Hände kommt, sollten Sie frühzeitig ein Testament aufsetzen. Der Gesetzgeber unterscheidet das notarielle und das private Testament. Letzteres muss vollständig von Ihnen selbst mit der Hand geschrieben, mit Ort und Datum versehen sowie mit Vor- und Nachnamen unterzeichnet werden. Ein notarielles Testament wird vor einem Notar erklärt und von diesem niedergeschrieben. Das ist eine kostenpflichtige Leistung, hat aber den Vorteil, dass Sie fachkundig beraten und über die Konsequenzen Ihrer Verfügung aufgeklärt werden. Das Testament wird in der Regel beim Amtsgericht oder bei einem Notar hinterlegt. Wenn Sie es dagegen zu Hause aufbewahren, sollten Sie sicherstellen, dass nach Ihrem Tod darauf zurückgegriffen werden kann. Ein Erbvertrag wird zwischen zwei oder mehreren Vertragspartnern geschlossen. Er kann, im Gegensatz zum Testament, nur mit Zustimmung beider Vertragspartner geändert werden.

Testamentsregister

Wer ein Testament geschrieben hat, möchte natürlich, dass es im Todesfall auch gefunden wird. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesnotarkammer seit dem 1. Januar 20 12 das Zentrale Testamentsregister für Deutschland eröffnet. Hier wird vermerkt, wo das Testament verwahrt wird, und man hat die Sicherheit, dass der letzte Wille auch berücksichtigt wird. Ausführliche Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.testamentsregister.de